Radwege in Deutschland
Zeitpunkt für eine Radwanderung
Radfahren kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit, mit Ausnahme der Wintermonate. Im Juli und August, wenn vielleicht wieder einer der "Jahrhundertsommer" herrscht, wird man wohl eher im Wald radeln wollen, Baden inbegriffen. Für die meisten Touren gilt, dass die Monate im Frühjahr und Herbst die angenehmste Zeit sind. Besonders schön sind Radtouren in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich der Ostsee. Radwanderwege in Deutschland sind tolle Routen für Radler, um einen schönen Familienurlaub zu unternehmen.
Die Radtour von Boltenhagen über Brook nach Groß Schwansee durch den Klützer Winkel ist mit 20 Kilometern (Hinweg) vielleicht etwas lang, kann aber nach Belieben abgekürzt werden. Baden an wilden Stränden und das Erleben einer der einsamsten Landschaften Deutschlands stehen auf dieser Fahrt im Vordergrund. Unterwegs gibt es zwar keine Eisbuden, dafür aber Ruhe, ja fast Einsamkeit.
Ein Radweg an einem Fluß entlang, wie der Emsradweg oder der Weserradweg bieten ständig eine Möglichkeit, sich vor allem bei der knallenden Sonne in einem Fluß zu erfrischen. Kombiniert man es mit einer Kanufahrt, dann ist für genug Abwechlung gesorg
Es gibt Wege, die sich Radler mit Fußgängern teilen, wobei Radfahrer als die Schnelleren den Fußgängern ausweichen sollten. Das Schild "Radler auf weißem Grund in rotem Kreis" bezeichnet ein Radfahrverbot; man findet es oft auf Strandpromenaden, wo Radler nicht gern gesehen werden.
Equipment beim Radwandern
Man sollte beim Radfahren auf einen schweren Rucksack verzichten, für Gepäck ist der Gepäckträger da. Es gibt außerdem Gepäckträgertaschen, die sich bei Bedarf als Rucksack nutzen lassen. Regenschutz ist ein "Muss", ferner Heftpflaster, Luftpumpe und Flickzeug samt Schraubenschlüssel.
Die Route sollte man vorher mit einer Karte studieren. Dazu eignen sich sehr viele Karten, oder z.B. ein Bikeline Radtourenbuch, die nahezu jeden Radweg in Deutschland genauestens beschreiben, dokumentieren und bei der Planung sehr hilfreich sein können. Oder Radwanderkarten aus dem Hause Publicpress
Im Hochsommer sollte man stets Getränke mitnehmen. Der Körper braucht bei Hitze enorm viel Flüssigkeit; man sollte regelmäßig trinken. Denken Sie außerdem an Insekten- und Sonnenschutz und Pflaster.
Wie bei jedem Sport gilt hier die Regel: Mit vollem Magen radelt es sich nicht gern. Daher sollte man unterwegs eher wenig essen, die große Mahlzeit auf das Ende der Tour legen.
Ab einer bestimmten Stärke des Regens radelt niemand mehr aus freien Stücken. Dann ist die Sicht eingeschränkt, Wege werden zu Schlammstrecken. Wohl dem, der sich in einer Wanderhütte unterstellen kann. An der Küste gilt die goldene Regel: Das Wetter ändert sich oft sehr schnell; was eben noch wie Landregen aussah, ist oft nach zwei, drei Stunden weitergezogen.
Planung eines Radurlaubs
Touren mit dem Fahrrad wollen im Übrigen geplant sein! Ist die Route in der Länge angemessen? Könnte die Strecke Kinder vielleicht überfordern? Sind Steigungen dabei, die zu anstrengend sind, ist Sonnenschutz nötig? Gibt es unterwegs Gaststätten? Vor allem muss bedacht werden, wie man zurückkommt. Rundtouren lassen sich an der Ostseeküste, aber auch woanders oft nicht verkehrssicher planen, nicht immer kann man mit der Bahn zurückfahren. Räder auf dem Autodach sind nicht immer eine Lösung.
